Sante Polywood | Die Handcreme aus der Holztube

polywood Sante

Moin,

zugegeben: Hübsch anzusehen sind sie nicht gerade. Dennoch blieb mein Blick neulich unweigerlich an den Tuben der Sante Handcreme Bio-Sheabutter & Traubenkernöl hängen. Kein Wunder, sehen sie doch aus wie Holz. Holz, als Verpackung für Kosmetikprodukte? In Tubenform? Sante Polywood macht es möglich. Holzabfälle aus nachhaltiger deutscher Land- und Forstwirtschaft werden  mit den Polymeren der verwendeten Kunststoffe (PP, PE oder PS) verbunden. So können bis zu 30% der sonst zur Herstellung von Verpackungen verwendeten Rohölmasse eingespart werden. Eine tolle Sache, die auf lange Sicht hoffentlich auch zur nachhaltigen Beforstung weiterer Flächen in Deutschland einlädt.

Die Creme selbst besitzt diesen typischen frischen Sante-Geruch, ein bisschen nach Orange, ein bisschen nach Nuss. Die Pflegewirkung ist überraschend gut (Hatte die Cremes von Sante immer eher leicht in Erinnerung) und Handcreme zieht gut ein.

Zwei Tuben á 75 ml kosten 5,95€. Die Creme ist vegan und glutenfrei. Entdeckt habe ich sie bei Citti in Kiel.

Incis

gereinigtes Wasser, Alkohol*, Kokosöl*, Sheabutter*, Palmitinsäure, Stearinsäure, Olivenöl*, Fettsäureester, Fettalkohol, Zuckeremulgator, Aloe Vera Saft*, Traubenkernöl, Aminosäurederivat, pfl. Betain, Natriumlaktat, Xanthan, Vitamin E, Sonnenblumenöl*, Milchsäure, Aminosäurederivat, Mischung äth. Öle, äth. Ölinhaltsstoff. * Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Tschüss und bis bald!

polywood Sante 2

Sante Polywood 1

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5 Comments

  • Reply
    strawberrymouse
    22. April 2014 at 13:14

    Also interessant finde ich das Aussehen der Tube schon!
    Ich mag den neuen Ansatz in Richtung mehr Umweltfreundlichkeit von Sante sehr.

  • Reply
    Mo
    22. April 2014 at 14:05

    also schön sieht die verpackung wirklich nicht aus. kannte bisher nur die duschgele aus polywood. die sehen allerdings nicht so „rauh“ aus.
    ich weiß nicht so recht, wie ich dazu stehe. an sich ist es nur ein winziger tropfen auf den stein, bedenkt man, wieviele produkte aus kunststoff hergestellt werden. und ich glaube auch nicht, dass das beispiel von sante schule macht, weil es sich einfach kaum verkaufen lassen wird (in der form).

    skeptisch stehe ich auch santes werbung auf deren homepage gegenüber, von wegen weltneuheit und innovation. polywood wird schon länger bei gartenmöbeln verwendet und ist daher nicht neues. sante schreibt sich nachhaltigkeit auf die fahne, setzt aber bei allen möglichen sante-produkten palmöl- und palmölderivate ein (kein bio oder sonst was). das passt für mich nicht zusammen.

    • Reply
      Kathrin
      22. April 2014 at 17:11

      Hallo Mo,

      du hast recht: Palmölfreiheit oder nachhaltig und biologisch erwirtschaftetes Palmöl wäre wünschenswert. Aber was den heißen Stein angeht: Irgendwer macht immer den Anfang. Und leider braucht der Mensch meist sehr lange zum Aufwachen. Meist passiert das erst, wenn es an die eigenen Haut geht. Aber gerade deswegen halte ich solche Versuche für gut. Nicht Wenige fangen dann an sich Gedanken zu machen und tauchen so tiefer in die Materie ein. Da ist so ein Polywood sicher nur der erste Schritt.

      Viele Grüße
      Kathrin

  • Reply
    Ginni
    22. April 2014 at 18:18

    Hm, also ich muss sagen, dass ich den Look irgendwie gerade cool und hübsch finde. Optisch mal etwas ganz anderes. Gesehen habe ich sie hier allerdings noch nicht. Schade, dass so viel Alkohol enthalten ist.

  • Reply
    Die Konsumfrau
    23. April 2014 at 23:18

    Ich finde das Material macht die Verpackung auch visuell interessant, sieht gar nicht schlecht aus! Und dass mal jemand einen Anfang macht, so schnöde Alltagsgegenstände in umweltfreundlichere Verpackungen zu stecken, ist nur positiv – hoffentlich ziehen andere nach.

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