Mein innerer Zwang | Nägelkauen.

Naegelkauen

Meine Hände erzählen Geschichten.

Von jemandem, die keine Spülmaschine hat und täglich mit den Händen abwäscht. Und dabei nie Handschuhe anzieht… 
Von jemanden, die sich beruflich mehrmals am Tag die Hände waschen und desinfizieren muss. Und nicht immer zum Eincremen kommt. 
Von jemandem, die auch mal anpackt und ihre Hände nicht schont.
Die einen Unfall überlebt hat und seitdem endgültig kein Handmodel mehr wird.

Und vor allem von jemandem, die seit mehr als 25 Jahren an den Nägeln kaut.

Begonnen hat es bei mir im frühen Kindesalter. Ich erinnere mich an ständige Ermahnungen im Ohr, bitteren Klarlack auf den Nägeln (Pfff, wen hat das jemals wirklich abgehalten?) und in unbeobachteten Momenten dennoch immer wieder die Finger im Mund. An dieses erleichternde Gefühl, das eintritt, nachdem die Nägel aller Finger gekappt sind. Und die Scham beim Blick auf die kläglichen Überreste. Abgerissene Nagelhaut, schmerzhafte Nietnägel und scharfe Kanten, die überall hängen bleiben.

Kind, warum tust du das?

Onychopagie. Was klingt wie der Name einer neuentdeckten Sauriergattung ist die medizinische Bezeichnung für Nägelkauen. In seinen schwereren Formen wird es zu den selbstverletzenden Verhaltensweisen, zumindest aber zur „Selbstbeschädigung“ gezählt. Liest man sich durch, wer warum an den Nägeln kaut, kommt man ein wenig ins Schlucken. Neurosen können es auslösen, paranoide Psychosen. Oder auch einfach Stress. Menschen, die an den Nägeln kauen gelten gemeinhin als nervös, unstet und stehen unter Stress. In frühen Jahren tritt es häufig bei unruhigen, leicht erregbaren und überängstlichen Kindern auf.

Hm, war ich früher sonderlich ängstlich? Ein kleiner Schisser? Konnte ich mich schlecht konzentrieren? Eigentlich nicht. Soweit ich mich erinnere. Und dennoch habe ich es getan. Und tue es manchmal immer noch.

Mittlerweile gibt es noch andere spannende Ansätze. Vor allem aus der ADHS-Forschung. Hier wird das Nägelkauen als Bedürfnisbefriedigung gesehen. Im geistigen Leerlauf werden innere Ruhe und Langeweile bei hyperaktiven Menschen zu Unruhe und Anspannung. Ein Ventil muss her, um diesen als negativ empfunden Gefühl loszuwerden.

Channeling Michael Jackson

Als Kind kann man abgekaute Nägel irgendwie noch ganz gut kaschieren. Zwar wurde ich gelegentlich darauf angesprochen, aber gerade Erwachsene denken sich vermutlich eher ihren Teil, als ein Kind mit ihren Schlussfolgerungen zu konfrontieren. Auch sieht man einem Kind kurze Nägel wohl eher nach als einer erwachsenen Frau. Das erste Mal richtig unangenehm wurde es als Teenager. Ich begann mich für Make Up zu interessieren und plötzlich war es mir nicht mehr ganz so egal, wie ich draussen herumlief. Ich eiferte Idolen nach. Abgekaute Nägel passten da nicht ins Bild.

Zwischendurch gelang es mir tatsächlich meine Nägel auf eine halbwegs passable Länge zu züchten. Nur um sie dann kurze Zeit später bis auf die Grundmauern abzureissen. Was zur Folge hatte, dass die Haut darunter super empfindlich war und mir erst einmal tagelang die Fingerkuppen schmerzten. Fiese Ausrutscher konnte ich mit Pflastern kaschieren. Das klappte aber natürlich nur bei einzelnen Nägeln. Sonst hätte ich Michael Jackson schnell Konkurrenz gemacht…

Naegel kauen

Wirklich peinlich wurde es, als ich mit 19 Jahren meine Ausbildung zur Arzthelferin begann. Schnell gehörte auch die Blutentnahme zu meinen Aufgaben und dabei starren einem die Menschen unweigerlich auf die Hände. Zwar saß ich was Pflaster anging nun an einer äußerst fruchtbaren Quelle, jedoch kollidierte dies natürlich mit dem ständigen Hände waschen und Desinfizieren. Vom Anblick mal ganz zu schweigen. Notgedrungen war ich also gezwungen mich im Griff zu haben. Und ich begann mir die Nägel zu lackieren.

Nagellack – mein Retter?

Das war gar keine so doofe Idee, denn einer der Hauptauslöser für mein Nägelkauen im Erwachsenenalter ist der Moment, in dem mir ein Nagel einriss oder absplitterte, also quasi eine Sollbruchstelle entsteht.

Nagellack war hier natürlich ein guter Partner in Crime, da er den Nagel mit einer Schutzschicht überzieht und zusätzlich stärkt. Höchstwahrscheinlich rührt aus dieser Zeit auch meine Abneigung gegen Tip-Wear. Ich HASSE es, wenn mein Nagellack auch nur minimal abblättert und ich noch den halben Tag auf der Arbeit festhänge. Am liebsten würde ich in solchen Momenten sofort nach Hause und den Nagellackentferner zücken. Denn abgesplitterter Nagellack gehört natürlich ebensowenig in eine Arztpraxis wie abgekaute Nägel. Vor allem, wenn einem tagtäglich dutzende Menschen draufstarren.

Aber neben ungepflegten Händen und eingerissener Nagelhaut hat Nägelkauen auch langfristigere Nebenwirkungen. Ich kann mich noch gut an Besuche beim Arzt erinnern, in denen mir als kleines Mädchen mit Nadeln in die stark entzündete Nagelhaut gestochen wurde. Nagelbettentzündung. Immer wieder.

Das wächst schon wieder. Oder?

Mein gesamtes Nagelwachstum hat nachhaltig gelitten. Erst seit einigen Jahren gelingt es mir, meine Nägel auf eine für mich ästhetische – und anständig lackierbare – Länge zu züchten. Das gesamte rote Areal war früher deutlich kürzer als bei anderen Menschen und die weiße Nagelspitze wuchs eher nach oben als nach vorn als gerade Verlängerung des Fingers.

Zudem weisen meine Fingernägel seit meiner Jugend Furchen und Rillen auf, die auch auf Verletzungen der Nagelbasis zurückzuführen sind. Das Wachstum der Haut um das Nagelbett herum ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das wohl auffälligste Merkmal meines Zwangs aber ist das Fehlen eines Mondes. Dieser kleine, halbrunden weißen Stelle an der der Nagel aus dem Nagelbett tritt. Menschen, die an den Nägeln kauen (oder gekaut haben) leben also oft im ständigen Neumond. So auch ich. Schnieke French Manicure ist da nur bedingt drin. Vor zwei Jahren dann entdeckte ich jedoch zwei winzigkleine Stelle auf den beiden Daumen. Halleluja! Der Mond ist aufgegangen! Auf den restlichen Nägel tut sich aber immer noch nichts.

Neben den Rillen und Furchen haben meinen Nägel leider die Angewohnheit abzusplittern. In etwas so wie bei einer Schiefertafel. Die oberen Schichten lösen sich ab. Sowas muss rauswachsen und bin dahin breitet es sich munter aus. Ich kann nicht sagen, ob das an meinem jahrzehntelangen Nägelkauen liegt, Vererbung ist oder irgendeinen Mangel darstellt. Aber es nervt. Auch aus diesem Grund trage ich seit einigen Jahren eigentlich durchweg Nagellack.

Die Crux mit dem Lack

Und genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz und ich mir auf die Nägel. Denn auch wenn es mittlerweile einen mir bekannten bio-zertifizierten Nagellack gibt, ist und bleibt Nagellack nicht wirklich zuträglich für unsere Nägel. Es gibt üble und weniger üble. Aber auf Dauer trocknet er die Nägel aus und das führt dazu, dass sie dünn und brüchig werden. Also schnell wieder eine Schicht Lack drüber, der alles beisammen hält. See what I did?…

Hin und wieder zwinge ich mich daher zu Lackpausen, in denen ich dann sogar regelmäßig creme und öle. Ich poliere die Nägel, um eine glatte Oberfläche zu erhalten und möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Aber natürlich ist es irgendwann wieder unweigerlich da: Dieses Absplittern. Wahrscheinlich müsste ich da konsequent bleiben und es aushalten. Aber länger als 2-3 Wochen habe ich es nie geschafft. Ich bin ein gebranntes Kind. Oder vielmehr ein bissiges.

Mittlerweile habe ich meinen Zwang relativ gut im Griff. Die Finger beschäftigt zu halten hilft. Dummerweise habe ich mir angewöhnt in Situationen, in denen ich sonst auf den Nägeln gekaut hätte, auf meine Wangeninnenseiten zu beißen. Ersatzhandlung deluxe.

Aber wehe, mir reißt ein Nagel ein oder bricht. Dann ist Willenstärke gefragt. Und eine Feile in der Nähe. Also lieber schnell wieder eine Schicht Lack drüber. Sicher ist sicher.

Naegelkauen Haende

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6 Comments

  • Reply
    Rea
    26. April 2017 at 21:05

    Ach, witzig – genauso geht’s mir auch! Ich war als Kind zwar tatsächlich recht ängstlich, aber ich denke, das Ganze hat einfach mit Überspannung angefangen und war dann Langeweile. Ganz schlimm ist bei mir auch ein angerissener/abgebrochener/gesplitterter Nagel, da kann ich mich einfach nicht halten, das.muss.bereinigt.werden.SOFORT. 😀 Als ich gemerkt habe, dass Nägel lackieren mich vor’m Kauen bewahrt, habe ich auch nicht mehr aufgehört.
    Allerdings bekomme ich drei Wochen auch so gar nicht hin – schon nach einem Tag unlackierter Nägel werde ich „nervös“…
    Aber ich denk mir: gibt ja eigentlich schlimmeres, was man an Marotten usw. haben kann – insofern ist Nägel kauen, vor allem seit ich lackiere, eigentlich kein Problem mehr.
    Aber entsprechend muss bei mir auch immer der Lack sitzen, abgesplitterte Ecken gehen auch bei mir gar nicht. ;D
    Meine Nagelbetten sind vor allem an der rechten Hand allerdings auch echt hinüber, deswegen ist die auch nie auf Fotos zu sehen.

  • Reply
    Karin | Green Conscience
    27. April 2017 at 07:08

    Meine Nägel waren früher auch immer splitterig, und ich kann ebenfalls nicht mit abgebrochenen, eingerissenen oder gesplitterten Nägeln existieren. Ich habe immer was zum Feilen mit. Immer. In meinem Notfalletui ist Salbe gegen Lippenbläschen, Kopfschmerztabletten, Sodbrennentabletten, Zahnseide und eine Nagelfeile (neben anderem Kleinkram). Oder ich benutze die Außenkante eines Geldstücks. Oder den Bundesadler, der drauf ist. Damit kann ich notfalls das schlimmste entgraten.

    Ich habe vor einigen Jahren für drei, vier Jahre meine Nägel zwei bis drei mal im Jahr mit diesem supergiftigen, aber auch super wirksamen Nagelhärter eingepinselt. Das hat mir geholfen. Die Nägel brechen nicht mehr so leicht und splittern weniger, und ich hatte Zeit mich an Fingernägel zu gewöhnen. Das war gar nicht so einfach. Inzwischen geht es aber ganz gut.

    Hätte man mir als Kind oder Jugendliche meine Fingernägel von heute gezeigt, ich hätte das wohl nicht geglaubt.

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    Beauty Butterflies
    27. April 2017 at 11:42

    Bei mir ist es das Lippenkauen bzs. dran rumpulen. Lippenstift hilft, aber auch nur solange wie er dazu führt dass sich Krümelchen bilden oder er leicht antrocknet… dann geht’s erst richtig los. Ich habe noch keine Lösung gefunden… Ich lebe einfach damit. Es gibt stärkere und weniger starke Phasen :/

  • Reply
    Kim-Alexandra
    27. April 2017 at 20:07

    Liebe Kathrin,

    es ist wirklich schön von anderen Menschen darin bestätigt zu werden, dass man nicht allein oder „unnormal“ ist mit seinen Problemchen.

    Dass die weißen Monde auf dem Nagelbett damit was zu tun haben ist ja krass. Weißt du wie genau das in Zusammenhang steht? Bis auf den Ring- und den kleinen Finger hab ich sie und ich such auf jeden Fall mal alte Fotos zum Vergleich raus. Mega interessant!

    Mein komplette Kindheit und Teenager-Zeit habe ich an meinen Nägeln gekaut. Ich habe mich dafür gehasst. Für meinen Abiball habe ich mir das erste Mal Kunstnägel machen lassen, für eine Aushilfsstelle im Depot das zweite und letzte Mal. Ich kann nicht sagen, dass ich es mir dadurch abgewöhnt habe. Der Klick im Kopf kam sehr plötzlich. Leider pule ich seit dem an meiner Nagelhaut, was nicht minder unschön oder ungefährlich ist…

    Ich bin immer noch dran, eine positive Ersatzhandlung zu finden. Am besten Yoga oder so, damit ich meinem Körper sogar etwas gutes tue. Aber bis jetzt hats einfach noch nicht wieder Klick gemacht. Das Neem-Öl von Dr. Hauschka hilft mir übers Gröbste weg, aber nach einigen Tagen fang ich wieder an und der Teufelskreis zeigt sich von seiner besten Seite.

    Vielen Dank, dass du dazu beiträgst, solche Themen aus dem Tabu zu lösen <3

    Liebe Grüße
    Kim

  • Reply
    Veggiekochwelt | Samira
    25. Juni 2017 at 19:52

    Hallo liebe Kathrin,

    ich habe auch seit meiner Kindheit an den Nägeln gekaut. Es war immer dann, wenn ich nervös war, ein Film spannend war oder auch jeder andere Moment der Anspannung. Es gab natürlich immer Zeiten, an denen es mal schlimmer war und mal besser, aber ansprechend sahen meine Nägel auch nur selten aus.

    Mit 11-12 Jahren habe ich auch begonnen dann meine Nägel zu lackieren, was leider aber immer nur so lange funktioniert hat, bis der Lack die kleinste Macke hatte, dann konnte ich den Lack nicht mehr ertragen und habe ihn abgeknibbelt.

    Seit einem Jahr habe ich etwas Gelnägel und hatte noch nie so lange Nägel wie heute. Leider bemerke ich nach wie vor, wenn ich nervös bin, das ich auf die Nägel beiße, aber immerhin halten die Nägel das nun aus. Das ist zwar keine Dauerlösung, aber ich hoffe damit das Problem irgendwann in den Griff zubekommen.

    liebe Grüße
    Samira

  • Reply
    Juliane
    24. März 2019 at 15:13

    Hallo Kathrin und alle anderen Betroffenen.

    Ich bin Juliane 24 Jahre jung und kaue meine Nägel seit ich kauen kann und auch immer noch. Meine Längste Phase damit aufzuhören beträgt 7Monate. Davon habe ich ein schönes Foto zur Erinnerung und ich bin erleichtert damit nicht alleine zu sein.

    Momentan stecke ich in einer besonders schlimmen Kau-Phase fest. Nun war ich auf der Suche nach einer neuen Methode etwas dagegen zu tun. Ausprobiert habe ich schon vieles: dieser eklig schmeckende Klarlack hatte meine Kindheit begleitet..bis mir mal jemand geglaubt hatte dass das nichts bringt.. Termine bei der Maniküre in weiter Ferne (mit Aussicht auf einen schönen Lack ging es mal gut aber meistens musste ich absagen)..Tropfen zur inneren Beruhigung (klingt genauso doof wie es ist), Pflaster (oh ich liebe Pflaster, ob zur Vorbeugung oder auch nach dem Unglück..ich habe immer welche dabei)..etc..

    Auf meiner erneuten Suche bin ich auf deine Webseiste gestoßen liebe Kathrin. Es erfüllt mich mit Freude mit diesem Problem nicht alleine zu sein. Zeile für Zeile las ich wie gebannt deine Geschichte und bei mir war es nie anders. Jede deiner Situationen könnten 1:1 auf mich übertragen werden und bei der Stelle mit dem „Mond“ musste ich schmunzeln. Meine Mam hatte bei mir immer nach den Mond gesucht. Sehr selten ist er an meinen Daumen mal aufgegangen für eine kurze Zeit. Leider habe ich ihn schon sehr sehr lange nicht mehr sehen können.

    Ich weis nicht was mein Grund für dieses schreckliche Verlangen ist. Ich kann auch nicht sagen, ob es aus Langeweile, Stress, innere Unruhe oder sonstiges ist. Ich tue es einfach. Egal wann. Egal wo. Aber in letzter Zeit solange bis es blutet und zwar nicht nur an einer Stelle.
    In solchen Situationen ruft meine innere Stimme in mir, ich solle aufhören, beenden bevor es wieder weh tut, ich mich vor der Öffentlichkeit verstecken muss und mich vor mir selbst schäme. Doch es geht nicht. Erst wenn dieses erleichternde Gefühl eintriff, alles bis ins kleinste Detail zerstört zu haben, kann ich wieder damit für eine Weile aufhören. Die nächste Sitzung folgt dann aber bestimmt demnächst ..

    Im Moment fühle ich mich wieder einmal genauso von mir im Stich gelassen und ich weis nicht was ich noch alles dagegen tun kann..

    Liebe Kathrin du hast geschrieben, es würde bei dir mittlerweile funktionieren. Den Tick mit dem Nagellack kenne ich auch nur zu gut..
    Meine längste Zeit auf das Nagelkauen zu verzichten beträgt 7Monate. Das schaffte ich durch dauernd anders lackierte bunte Nägel, immer eine Feile zur Hand (Hosentasche, Handtasche, im Auto, auf der Arbeit, überall verstreut in der Wohnung)..Ich habe zu den nervtötenden Frauen gehört, die um einen abgebrochenen Fingernagel geweint haben..Jedoch mehr aus dem Grund vor Angst ich könnte wieder zurück fallen. Und tata eines Tages war dies der Fall und ich komme nicht mehr raus.
    Ich würde liebend gerne wieder mit dem Nägel-Lackier-Tick anfangen, nur reicht meine Nagellänge für einen schönen Lack der mich ablenken könnte nicht aus. Ich komme garnicht erst bis zu dieser Länge. Was kann ich nur tun. Was habt ihr getan? Oder war es nie so extrem? Ich brauche Hilfe…

    Danke dass ich mein Herz ausschütten konnte & Liebe Grüße
    Juliane

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