Das feste Shampoo von Ōmaka für lockiges Haar

Festes Shampoo von Ōmaka

Werbung/bezahlte Kooperation mit Ōmaka

Was da oben so unspektakulär rumliegt, hat mein Hair Game nachhaltig verändert: Das feste Shampoo von Ōmaka für lockiges Haar

Nachdem ich in den letzten Jahren viele feste Shampoos diverser Hersteller ausprobiert habe, habe ich endlich eines gefunden, was für mich auch auf lange Sicht richtig gut funktioniert. Und dass, obwohl ich keine (Afro)Locken, sondern nur ein paar Wellen habe. 

MEIN GAME CHANGER 

Ich habe das feste Shampoo von Ōmaka seit mittlerweile 6 Wochen regelmäßig in Gebrauch und bin nach wie vor so begeistert, dass ich es heute gerne genauer vorstellen möchte. Es könnte nämlich durchaus sein, dass dieses Produkt auch für einige von euch zu einem Game Changer wird. (Den Unterschied zwischen festem Shampoo und Haarseife erkläre ich übrigens in diesem Artikel genauer.) 

Bisher hatte ich immer das Problem, dass ich auf Dauer nicht mit sulfatfreien festen Shampoos auf SCI-Basis klar kam. Und ich habe einige durch! Meine Haare wurden durch die alleinige Wäsche damit schlichtweg immer trockener, so dass ich diese Shampoos nur im Wechsel mit flüssigen Produkten verwenden konnte. Das hat sich nun dank Ōmaka geändert. 

Jen von Ōmaka und ich haben uns über meine Instagram Story zu „Black-Owned Businesses in Germany“ connected und festgestellt, dass wir a) beide eine Leidenschaft für Kosmetik und Pflege – im konkreten Falle Shampoo – haben und b) gar nicht so weit voneinander weg wohnen. Zwei norddeutsche Deerns mit einer Mission sozusagen. 

Als sie mich fragte, ob sie mir ihr Shampoo zum Testen zuschicken dürfte, war ich vorsichtig optimistisch. Aber „Brokkolisamenöl “ und

Die Lösung für

  • Lockiges oder zu Spliss neigendes Haar
  • Trockene Locken sowie juckende Kopfhaut
  • Sonnengeschädigtes Haar
  • Feuchtigkeitsarme Locken
  • Brüchige Afro Haare

hatten mich neugierig gemacht. Ich wagte also einen Versuch. Und „Here we are“. 

CURLY/WAVY GIRL METHODE

Hier möchte ich vorweg schicken, dass das Thema „Pflege von lockigem und welligem Haar“ sehr komplex ist und von mir an anderer Stelle noch mal ausführlicher behandelt werden wird. Seht das hier als Einstiegsempfehlung, die auf Erfahrungswerten basiert. Wer seinem Haar aber ein Upgrade geben möchte, kann sie mal ausprobieren und wird höchstwahrscheinlich eine Veränderungen bemerken, so er diesen Schritt in der Reinigung nicht eh schon geht. Wie immer bestätigen aber Ausnahmen die Regel. Wenn ich eines gelernt habe dann, dass es bei diesem Thema viel „Trial and Error“ bedarf.

Auch möchte ich erwähnen, dass das feste Shampoo von Ōmaka für mich auch ohne die starre Umsetzung der Curly/Wavy Girl Methode funktioniert, es damit aber wunderbar kompatibel ist. Wer also danach reinigt und pflegt, sollte hier auch mal einen Blick riskieren. 

Allerdings hat mir die Tage ein Post auf Instagram zu Denken gegeben. In diesem wurde darauf hingewiesen, dass die Methode wenig inklusiv sei und ein sehr europäisches Bild von Locken als Schönheitsideal propagieren würde. Afrolocken würden dabei häufig ausgeschlossen werden. Wenn ich mir all die schönen Bilder von Lady Lockenlicht-Haaren so vor Augen führe, könnte da was dran sein… Aber das nur am Rande. 

Ōmaka Festes Shampoo Review

WARUM EIN SPEZIELLES SHAMPOO FÜR LOCKIGES ODER WELLIGES HAAR?

Wer beginnt, sich etwas mehr mit seinen Wellen oder Locken auseinanderzusetzen lernt schnell, dass es da ein paar grundlegende Dinge zu beachten gibt. 

Meistens startet aber alles mit dem Hinweis: „Vermeide Shampoos mit Sulfaten.“ 
Denn diese enthalten als besonders harsch geltende Tenside, die das Haar zwar gründlich reinigen, ihm aber dadurch eben auch Fett und Feuchtigkeit entziehen. Und genau das sollte bei lockigem Haar vermieden werden.

Welliges Haar profitiert zwar auch von einer milden, sulfatfreien Reinigung, allerdings ist es meist von Haus aus feiner als lockiges Haar oder Afrolocken und bedarf gelegentlich einer ordentlichen „Grundreinigung“. Bestimmte Inhaltsstoffe wie Quads, Shea- oder Kakaobutter und schwere Öle lassen sich nämlich mit einem sulfathaltigen Shampoo meist einfacher/gründlicher entfernen. Dies ist wichtig, um „Build-Up“ zu vermeiden, der die Haare strähnig und schwer werden lassen könnte und für Wellen und Locken kontraproduktiv ist.

Hier rate ich zu einer milden Grundreinigung mit regelmäßiger Tiefenreinigung alle paar Haarwäschen, im persönlich passenden Rhythmus. Faustregel: Je lockiger, desto trockener und desto mehr Pflege verträgt das Haar. 

SLES, SCS, SCI – HERRJEMINE. 

Das wohl gängigste sulfathaltige Tensid in konventionellen Shampoos ist Sodium Laureth Sulfate (SLES). Aber auch das ursprünglich aus der Naturkosmetik kommende Sodium Coco Sulfate (SCS) basiert auf Sulfaten und kann den gleichen Effekt haben wie SLES. Auf alle Fälle ist es nicht „mild“, wie viele Hersteller gerne versprechen.
Im Bereich der flüssigen Shampoos gibt es zum Glück mittlerweile eine Vielzahl an milden Alternativen wie Coco Glucoside oder Disodium Cocoyl Glutamate.

Wer aber verpackungsarm reinigen und auf festes Shampoo setzen will, hat da nicht ganz so viel Auswahl. Als einzige Alternative zu den sulfathaltigen Tensiden – die in diesem Bereich immer noch sehr stark vertreten sind – hat sich Sodium Cocoyl Isethionate (SCI) bewährt. Allerdings kann auch dieses Tensid auf Dauer die Haare austrocknen. Sicher ein Grund, wieso mir immer wieder Menschen schreiben, dass sie auf lange Sicht nicht mit festen Shampoos klarkamen. 

Mir ging es ähnlich. Für mich hat festes Shampoo auf SCI-Basis auf Dauer nur im Wechsel mit flüssigen Shampoos funktioniert. Die enthalten in der Regel mehr pflegende Inhaltsstoffe, die die austrocknende Wirkung des SCI ausbalancieren können. Als ich im letzten Jahr auf Reisen mehr als eine Wochen durchgehend mit einem SCI-basierten Shampoo gewaschen habe, hatte ich am Ende ein trocknes Nest auf dem Kopf. Trotz anschließender Spülung. 

Danach war ich erstmal von meinem Experimentiergeist geheilt und habe für eine ganze Weile nur noch flüssiges Shampoo verwendet… 

UND JETZT DOCH WIEDER FESTES SHAMPOO?

Wie oben beschrieben war ich zuerst skeptisch, ob das diesmal mit mir und dem festen Shampoo klappen würde. Noch dazu, weil ich ja wahrlich weder Locken, geschweige denn Afro Haare habe. 

Aber wie heißt es so schön: Never judge a book by its cover. Und genauso wie „Anti Aging Pflege für reife Haut“ mit Mitte 30 einen Blick wert sein kann, kann auch Shampoo für lockiges Haar für meinen Schopf taugen. Wie immer kommt es auf die Inhaltsstoffe an. Und die passen beim festen Shampoo von Ōmaka für mich hervorragend:

INCI

Sodium Cocoyl Isethionate, Kaolin, Zea Mays Starch, Orbignya Oleifera Seed Oil*, Aqua, Butyrospermum Parkii Butter*, Brassica Oleracea Italica Seed Oil*, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Citrus Aurantium Peel Oil Expressed*, Limonene**, Tartaric Acid, Moringa Oleifera Seed Oil*, Aloe Barbadensis Leaf Powder*

INHALTSSTOFFE

Mildes Tensid, Tonerde, Maisstärke, BIO Babassuöl, Aqua, BIO Sheabutter, BIO Brokkolisamenöl, BIO Jojobaöl, BIO Orangenöl, Limonene, Weinsäure, BIO Moringasamenöl, BIO Aloe Vera Pulver

Die Kombi von bindenden Inhaltsstoffen wie Tonerde und Maisstärke sowie pflegenden Inhaltsstoffen wie Babassu, Sheabutter und Brokkolisamenöl macht für mich die ideale Mischung aus.

Mein Haar wird gepflegt, aber nicht beschwert. Es glänzt, wird aber nicht fettig. Die Haare lassen sich gut durchkämmen und brauchen je nach Tagesform nicht mal eine Spülung danach. Zum Entwirren nach der Wäsche reicht für dann ein Leave-In. 

Wie oben beschrieben verwende ich das feste Shampoo von Ōmaka zur regelmäßigen Grundreinigung meiner Haare und ergänze es ca. alle 3-5 Wäschen (je nach Zeitpunkt des Zyklus – fettigere Kopfhaut olé) durch ein sulfathaltiges Shampoo. 

Wavy Girl Festes Shampoo ohne Sulfate

DIE ANWENDUNG

Ich schäume das Shampoo wie alle festen Shampoos erst in den Händen auf, gebe es dann auf die Kopfhaut und massiere es ein. Danach streiche ich mit dem Shampoo-Stück über die Längen. Die Schaumbildung ist hier für mich absolut ausreichend und ich empfinde das Produkt als gut verteil- und ausspülbar.

Nennt es Tüünkram, aber meiner Erfahrung nach brauchen feste Shampoos sowieso gerne mal ein, zwei Wäschen bis sie richtig schön schäumen, so als müsse die äußere Schicht erstmal runter. 

Apropos äußerste Schicht. Auf dem Vergleichsbild könnt ihr rechts gut die Sheabutter erkennen, die im Laufe der Zeit sichtbar wird. Meine Haut – und ganz offensichtlich auch mein Haar – liebt Sheabutter. Give it a try!

Außerdem seht ihr: Das feste Shampoo von Ōmaka ist recht ergiebig. Jetzt, nach über 6 Wochen, ist das Stück nicht wesentlich kleiner geworden als auf dem rechten Bild. Obwohl ich es manchmal auch dreimal die Woche verwende. 

Ōmaka Festes Shampoo ohne Sulfate

FAZIT

Hier stimmt die Pflege für mich auf den Punkt. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Nun muss ich noch an der Pflege und dem Styling danach tüfteln, denn da bin ich noch auf der Suche. Bisher fahre ich am besten mit homöopathischen Dosen des Curl Activator von Cantu. Als nächstes möchte ich aber unbedingt auch ein Spray zum Auffrischen der Wellen/Locken am nächsten Tag probieren, denn spätestens da hapert es noch bei mir. 

Wie gesagt: Viel „Trial and Error“. Ich würde mich aber freuen, wenn ich euch mit diesem Artikel vor einen „Error“ bewahren könnte. 

Denn wer bisher mit festem Shampoo so seine Probleme hatte, aber genauso trotzig ist wie ich und partout was verpackungsarmes und sulfatfreies im Bad haben möchte, sollte sich das Shampoo unbedingt mal genauer hinschauen. 

Bei meinem welligen und feinen Haar irgendwo zwischen 2b und 2c (Nerds wissen was gemeint ist) funktioniert das feste Shampoo von Ōmaka ganz wunderbar. Alle Lockenköpfe weiter oben in der Skala dürften noch mal so viel davon profitieren. 

You Might Also Like

8 Comments

  • Reply
    Melissa
    19. Juli 2020 at 09:28

    Danke für die Review! Ich hab mich tatsächlich noch nicht mit festen Waschmitteln fürs Haar auseinandergesetzt. Aber ich bin auch noch ganz am Anfang meiner Curly-Suche. Ich hab viele, dicke Haare, die nur luftgetrocknet offenbaren, dass sie eine wellige Struktur haben. Aber insgesamt sind sie eher unkompliziert. Mal gucken, wohin die Reise mich noch führt.

    • Reply
      Kathrin
      19. Juli 2020 at 09:32

      Hey Melissa,

      bei mir ist es genauso. Sobald ich einmal den Fön auf die Haare halte, werden sie glatt. Aber wehe dann kommt Feuchtigkeit hinzu: Dann offenbart sich sofort der „Frizz“, der ja ein Zeichen dafür ist, dass die Haare sich eigentlich etwas mehr bewegen wollen.

      Liebe Grüße
      Kathrin

  • Reply
    Sigrid
    19. Juli 2020 at 10:47

    Huch, jetzt bin ich ganz aufgeregt! Das könnte für mich richtig gut passen – ich hab auch welliges Haar und zig feste Shampoos durch. Leider hat meine Kopfhaut bei fast allen arg gelitten, wurde richtig schuppig und juckend. Bin jetzt gerade wieder auf Flüssigshampoo umgestiegen, weil das wirklich gar nicht mehr ging. Dabei finde ich feste Shampoos nicht nur umwelttechnisch besser, sondern sie lassen sich auch so super auf Reisen mitnehmen… Klingt sehr interessant, Danke für den Bericht! LG, Sigrid

  • Reply
    Petra
    19. Juli 2020 at 12:58

    Hach, toll, dass du das Shampoo auch so magst. Ich habe den Eindruck, dass es besonders für Locken mit hoher Porösität richtig gut funktioniert. Und es war schön, Post aus der alten Heimat zu bekommen 🥰

  • Reply
    Mila
    19. Juli 2020 at 22:35

    Ich habe bisher auch diverse feste Shampoos ausprobiert, muss allerdings gestehen, dass da nie das Wahre dabei war. Ich habe auch welliges bis etwas lockiges Haar, dementsprechend könnte dieses feste Shampoo etwas für mich sein. Kommt also definitiv auf meine Liste und wird als nächstes ausprobiert! Großer Pluspunkt – Inhaltsstoffe & nachhaltige Verpackung. Vielen Dank für deine tolle Review! 🙂

  • Reply
    Maja
    20. Juli 2020 at 19:23

    Liebe Kathrin, ich war hin und her gerissen jetzt hier zu schreiben. Zum einen bestätigt mich deine Review in der Zusammensetzung meines eigenen Bars, welches ich auch schon seit 3 Jahren ausschließlich und ohne Conditioner verwende. Gerade deshalb weiß ich aber auch die Rohstoffkosten und finde den hier gezeigten für mich persönlich natürlich viel zu teuer.
    Zum anderen kenne ich natürlich die ganzen Anderen (und deren Zusammensetzung) die du bisher probiert hast nicht. Ich habe in meinem Freundeskreis versucht, nachdem fast alle durchweg begeistert von der ähnlichen Formulierung waren, die Leute zur Selbstherstellung zu bewegen, da es so supersimpel ist. Nur leider weiß ich nicht warum das kaum einer möchte. Nun denn. Da ich selbst keine verkaufen möchte, kann ich nun eine Empfehlung aussprechen. Das ist doch auch schön. 😊

    Liebe Grüße
    Maja Lohe

    • Reply
      Kathrin
      20. Juli 2020 at 19:32

      Hey Maja,

      vielen Dank für deine Nachricht und deine Sichtweise.

      Wie du ja selbst weißt, fließen in so ein Produkt verschiedene Kosten ein:
      Produktentwicklung, Rohstoffe, Herstellungsaufwand und -zeit.
      Meine Mutter siedet selbst Seifen, daher kann ich das ganz gut abschätzen. Für den Hausgebrauch und den Bekanntenkreis kann sich das lohnen.

      Sobald du das Produkt dann aber auch noch in größeren Mengen herstellen lassen musst – also nicht mehr selbst rühren kannst und/oder darfst – und es auch noch offiziell verkaufen möchtest, wird’s noch mal teurer. Durch Labore, Hersteller, Zertifizierungen. Das nur als Erläuterung für alle Mitlesenden.

      Selbst rühren in der eigenen Küche und alleine eine One-Woman-Brand zu stemmen sind da zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe, an die ich auch immer andere Maßstäbe ansetzen würde.

      Ich selbst rühre nicht gern. Auch muss man die Anschaffungskosten der ganzen Rohstoffe und Materialen auch erstmal reinbekommen. Für 3 Bars im Jahr lohnt sich das nicht unbedingt. Ich verstehe aber den Reiz daran und freue mich, wenn das für dich klappt.

      Aber ich nehme gerne ein paar Euro mehr in die Hand und unterstütze kleine Marken.
      Die Preisgestaltung hier empfinde ICH persönlich als absolut fair. Da gibt es ganz andere Kandidaten, die weitaus höhere Margen haben werden. Da bin ich dann auch raus.

      Liebe Grüße
      Kathrin

  • Reply
    Diana
    22. Juli 2020 at 19:41

    Mich hast Du damit auf jeden Fall neugierig gemacht! Der absolute Hit für meine Haare ist ja Lavaerde, das tut auch meiner extrem fettigen Kopfhaut sehr gut und meine Haare fallen nach der Wäsche immer ganz toll. Weil das wegen Preis und Aufwand aber nicht bei jeder Haarwäsche drin ist, wechsle ich immer mal durch. Mit festen Shampoos habe ich noch nicht so viel Erfahrungen (kenne und mag bisher nur das von Isana), das von Omaka klingt aber echt verführerisch – ich habe sehr feine, aber einigermaßen lange und sehr viele Haare und Locken/Wellen hängen sich bei mir super schnell aus; zumal bei mir auch nicht kämmen nach der Haarwäsche leider absolut nicht drin ist. Aber das hier werde ich mir sicher mal zulegen (oder hoffentlich gewinnen 😉 ) und schauen ob es meinen Haaren gut tut. Vielen Dank für den Tipp!

  • Leave a Reply

    Dieses Formular speichert Name, E-Mail und Inhalt, damit wir den Überblick über auf dieser Webseite veröffentlichte Kommentare behalten. Für detaillierte Informationen, wo, wie und warum wir deine Daten speichern, wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.