Haarseife oder festes Shampoo? | Bitte nicht verwechseln!

Haarseife oder festes Shampoo
Wer sich vornimmt seinen Verpackungsabfall zukünftig zu minimieren, merkt schnell, dass er ein schier bodenloses Fass aufgemacht hat. Nicht nur in der Küche wimmelt es von (sinnlosen) Umverpackungen, auch das Bad bietet unzählige Möglichkeiten seine Umweltbilanz zu verbessern.

Eines der Paradebeispiele ist hierbei wahrscheinlich das flüssige Shampoo, für das es zum Glück seit Jahren einige feste – und somit verpackungsfreie/verpackungsärmere – Alternativen gibt. Allerdings muss man hier ganz genau hinschauen, denn oft werden zwei Begriffe durcheinander gewürfelt, die zwei völlig verschiedene Produkte beschreiben. Und bei Verwechselung für Frustration sorgen können: Haarseife und festes Shampoo.

Haarseife oder festes Shampoo – wo ist denn da der Unterschied?

Erst neulich stand ich in einem Laden vor einem Produkt von dem ich wusste, dass es sich hierbei um ein festes Shampoo handelt. Was der beiliegenden, firmeneigenen Produktbeschreibung auch klar zu entnehmen war. Das Preisschild des Ladens aber zeichnete das handliche Stück als „Haarseife“ aus. Wer da als Kunde nicht ausreichend informiert ist, könnte zuhause eine Überraschung erleben. Denn die Unterschiede zwischen Haarseife und festem Shampoo sind maßgeblich entscheidend über den Wascherfolg.

Haarseife

Bei der Haarseife handelt es sich – oh Wunder – tatsächlich um eine gesiedete Seife. Sie besteht aus den Grundzutaten Fett und Lauge, die bei der Herstellung miteinander verseifen. Je nachdem welche (meist) pflanzlichen Fette oder Öle verwendet werden, wird die Seife mal mehr, mal weniger rückfettend. Darüber hinaus können andere Zutaten wie ätherische Öle, Parfumöle, getrocknete Pflanzenauszüge, Farben oder weitere pflegende Inhaltsstoffe hinzugegeben werden.

Nach der Verseifung bleibt ein kleiner Teil der Öle in der Seife zurück. Dieser wird als „Überfettung“ bezeichnet und ist von Öl zu Öl unterschiedlich. Mit dem richtigen Know-How kann die Überfettung durch Auswahl der  Zutaten bewusst gesteuert werden. Allerdings  ist zu beachten, dass ein hoher Prozentsatz an Überfettung nicht immer gleichzusetzen ist mit mehr Pflege. 6% eines sehr pflegenden Öls können wünschenswerter sein als 10% eines weniger pflegenden Öls.
Ebenfalls zu beachten: Gesiedete Seife muss nach der Herstellung rund 6 Wochen reifen, erst danach ist der Prozess vollends abgeschlossen und die Seife nicht mehr ätzend.

Ein Nachteil der Haarseife ist, dass sich bei sehr hartem – also sehr kalkhaltigem Wasser – sogenannte „Kalkseife“ bilden kann. Diese entsteht, da die im Kalk enthaltenen Kalzium- und Magnesiumsalze die Waschleistung der Seife mindern. Kalkseife ist der Grund, wieso manche Menschen mit Haarseife das Gefühl haben ihre Haare nicht ganz sauber zu bekommen und strähnige Rückstände auf dem Kopf bemerken.

Um der Bildung von Kalkseife entgegen zu wirken, ist es ratsam eine „Saure Rinse“ zu verwenden. Hierbei handelt es sich um eine wässrige Lösung aus Wasser und Essig oder Zitronensäure. Diese wirkt darüber hinaus adstringierend, also zusammenziehend. Dies ist wichtig, da das Haar durch den basischen pH-Wert der Seife stärker aufquillt als mit herkömmlichem Shampoo. Die Saure Rinse hilft die Schuppenschicht wieder zu schließen und die Haare glatter und kämmbarer zu machen.

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass eine Haarseife meist weitaus weniger schäumt als ein herkömmliches Shampoo. Hier sollte sich etwas Zeit genommen werden, um das Produkt dennoch auf wirklich alle Partien des Kopfes aufzutragen, um eine ausreichende Reinigung zu erzielen.

Festes Shampoo

Festes Shampoo ist vereinfacht gesagt ein herkömmliches Shampoo, welchem das Wasser entzogen wurde. Es enthält also die klassischen Inhaltsstoffe eines Shampoos.

Hier wird nicht mit Natronlauge gearbeitet, sondern ein Tensid – auf Zucker- oder Kokosbasis oder Sodium Lauryl Sulfat (SLS), bzw. Sodium Laureth Sulfat (SLES) – von außen zugeführt. Der Rest setzt sich aus pflegenden Fetten und Ölen, Farben und Duftstoffen zusammen. Festes Shampoo wird nicht gesiedet, sondern zusammengerührt und in Form gepresst. Danach muss nichts mehr reifen, sondern nur noch trocken, was maximal ein paar Tage dauert.

Aufgrund der Zusammensetzung und des anderen pH-Wertes als Seife ist hier meist keine Saure Rinse erforderlich, da es nicht zur Bildung von Kalkseife kommt. Dies ist der Grund, wieso Menschen mit sehr hartem Wasser – wie beispielsweise meine Wenigkeit – mit festem Shampoo meist besser klarkommen als mit Haarseife. Ebenso schäumt ein festes Shampoo in der Regel genauso stark wie ein normales, flüssiges Shampoo.

Haarseife oder festes Shampoo Unterschied Test

Welches Produkt ist das richtige für mich?

Viele Menschen entscheiden sich für Haarseife, da sie das Ursprüngliche eines Produktes schätzen, welches in sehr ähnlicher Form schon seit Jahrtausenden hergestellt wird. Zudem berichten sie davon, dass ihre Haare griffiger und voluminöser als mit herkömmlichem Shampoo werden und sogar stärker glänzen.

Allerdings kann es nach der Umstellung auf Haarseife eine Weile dauern bis sich das Haar an die neue Reinigung gewöhnt hat. Vor allem, wenn vorher mit silikonhaltigen Shampoo gewaschen wurde. Diese kann je nach Haut- und Haartyp mehrere Tage bis Wochen dauern.

Für die Verwendung eines festen Shampoos spricht, dass es neben den Haarseifenenthusiasten auch nicht wenige Menschen gibt, die aus unterschiedlichen Gründen auch nach längerem Versuchen nicht mit Haarseife klarkommen, aber dennoch ein festes, verpackungsfreies Produkt verwenden möchten. Eine Saure Rinse wie nach der Haarwäsche mit Seife ist bei einem festen Shampoo nicht nötig.

Ein immer wieder erwähnter, vermeintlicher Nachteil ist das in herkömmlichen Shampoos enthaltene Tensid, meist SLS oder SLES. Allerdings muss hier genau hingeschaut werden. Zum Einen gibt es in der Naturkosmetik feste Shampoos die auf SLS und SLES verzichten, die als besonders „scharf“ gelten und von manchen Menschen daher gerne vermieden werden.
Zudem kommen Haar und Kopfhaut bei der Verwendung eines festen Shampoo nur mit dem Schaum in Berührung. Flüssiges Shampoo trägt man jedoch nahezu unverdünnt direkt auf die Kopfhaut auf, was das Irritationspotential natürlich zusätzlich erhöht.

Wie immer ist es also persönliche Abwegungssache ob jemand Haarseife oder festes Shampoo verwenden möchte. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Gemeinsamkeiten

Egal ob man sich nun für die Verwendung einer Haarseife oder eines festen Shampoos entscheidet, beide haben eines gemeinsam: Sie kommen ohne Umverpackung aus. Zudem reichen sie oft für viele viele Haarwäschen – manchmal dreimal länger als eine herkömmliche Flasche Shampoo.

Wichtig ist sie immer wieder „trockenzulegen“,  also auf einer Seifenablage mit Löchern oder ausreichend tiefen Rillen zu legen. Auch ein Stück Luffa eignet sich, um die Seife/das feste Shampoo auch von unten immer gut durchtrocknen zu lassen. Tut sie es nicht, löst sie sich in ihre Bestandteile auf, wird matschig und man hat nicht lange Freude daran.

Für Reisen eignet sich ein Behälter wie eine Metalldose oder eine kleine Tupperdose, die allerdings erst fest verschlossen werden sollte, wenn die Seife/das feste Shampoo ganz getrocknet ist. Alternativ könnt ihr auch einen luftigen Seifenbeutel aus Baumwolle und/oder Sisal verwenden, der neben der Aufbewahrung auch zum Peelen des Körper benutzt werden kann.

P.S.: Eine weitere Zero Waste/Less Waste-Alternative ist die Haarwäsche mit Roggenmehl oder Lavaerde, über die ich hier bereits ausführlich berichtet habe.

Mich interessiert, ob ihr bereits Haarseife oder festes Shampoo verwendet habt und in welchen Ecken im Bad ihr eventuell bereits versucht Müll und Plastik zu vermeiden.

Solltet ihr weitere Tipps für einen verpackungsfreien Lebensstil suchen, kann ich euch die aktuelle Challenge #verpackungsfreierJanuar von Franzi ans Herz legen. Auf ihrem Blog findet ihr gerade allerhand Artikel zu diesem Thema.

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26 Comments

  • Reply
    Karin | Green Conscience
    30. Januar 2018 at 08:30

    Ich habe jahrelang mit selbst gesiedeter Seife gewaschen. Anfangs nach Standardrezept, dann habe ich experimentiert. Mir hat mein Ergebnis (der Seife und der Haarwäsche damit) sehr gut gefallen, aber ich probiere zu gerne neue Sachen aus, um dabei zu bleiben. Jede Rezeptur hat einige Seifenstücke ergeben, und an denen werden wir noch ein paar Jahre waschen …

    Das falsch ausgezeichnet wird ist mir auch schon aufgefallen, das führt zu Verwirrung.

    Im Urlaub habe ich immer ein seifenfreies Waschstück dabei, von einer Drogerie-Eigenmarke, das funktioniert wunderbar zum Duschen und Wäsche waschen, und Haare waschen geht auch wenn man anspruchslos ist. Mit den festen Shampoos von Lush bin ich (vor Jahren) nicht so gut klar gekommen, aber seither haben sich bestimmt die Rezepturen und Tenside geändert. Es wäre Mal wieder einen Versuch wert!

  • Reply
    Marion
    30. Januar 2018 at 08:40

    Ich benutze nun seit ca 1 Jahr die festen Shampoos von Lush und komme wunderbar damit klar! Gewöhnungsbedürftig sind die festen Conditioner, aber auch das klappt nach einer Umstellungszeit ganz gut.
    Ansonsten bin ich auf Seifenstücke zum Händewaschen umgestiegen – als Duschgel mag ich aber feste Seife leider nicht, trotz mehrmaligen Tests mit verschiedenen Stücken.

    • Reply
      Sylvia
      14. November 2018 at 09:55

      Interessant, dass du keine feste Seife als Duschgel magst. Was stört dich daran?

      • Reply
        Kathrin
        14. November 2018 at 11:46

        Hey Sylvia, ich verwende grundsätzlich keine Seife zur Hautreinigung, weil ich das für alles andere als mild halte. Am stumpfen Hautgefühl merke ich deutlich, wie der Säureschutzmantel danach erstmal hinüber ist. Zudem mag ich das Gefühl überhaupt nicht.

        Liebe Grüße

  • Reply
    Polly
    30. Januar 2018 at 21:04

    Finde ich gut, dass der Unterschied mal aufgegriffen wird. Für mich ist das Problem mit festen Shampoos – Tenside. Egal ob natürlich oder nicht, sie entziehen der Haut einfach die natürliche Talgschicht, die ja auch eine wichtige Schutzfunktion hat. Daneben fettet die Kopfhaut auch schneller nach, wenn die Talgschicht entfernt wird – also für Menschen mit fettigen Haaren eher nicht zu empfehlen.

    Da muss man übrigens auch bei den Haarseifen drauf achten – auch viele Lush-Seifen sind von den Inhaltsstoffen her etwas problematisch. Das hat jetzt natürlich nichts mit Zero Waste zu tun, aber ist vielleicht interessant für Menschen, die auf die Inhaltsstoffe ihrer Produkte achten wollen 🙂

    Eine gute Alternative sind übrigens Erden zum Waschen, also Lavaerde, Mineralerde etc. Die reinigen die Haare und Kopfhaut nämlich auch, Die saugen Fett und Schmutz auf, pflegen dabei aber die Kopfhaut und machen – das ist zumindest mein Ergebnis (ich nutze die grüne Mineralerde von margilé) – richtig schöne glänzende Haare. Weiterer Vorteil beim Thema Abfall: Die Erden kannst du für Gesichtsmasken, Haarmasken, Deoherstellung uvm. verwenden und sie sind sehr ergiebig – sodass du damit schon mal ein Produkt statt vier hast, womit du dann auch ganz schön viel Waste sparst.

  • Reply
    Fashionqueens Diary
    2. Februar 2018 at 16:43

    Wow, das wusste ich tatsächlich nicht,dass es da einen Unterschied gibt :-O Danke für die Aufklärung!

  • Reply
    Kirjava
    5. Februar 2018 at 17:41

    Schön, den Unterschied mal so deutlich zu lesen. 🙂 Ich selbst verwende seit einigen Jahren Haarseifen, und dabei handelt es sich wirklich um Seifen, hergestellt in einer kleinen Manufaktur, in der ich sogar schon einen Siede-Workshop besucht habe. Was weiteren Müll im Bad angeht, versuche ich meist nur Seifenstücke anstatt Flüssigseife zu verwenden (manchmal machen mich aber zugegebenermaßen Düfte von Flüssigseifen schwach) und habe mir jetzt außerdem von meiner Mama Mikrofaser-Pads nähen lassen, die ich anstelle von Wattepads zum Augen Abschminken verwende. Eine Bambus-Zahnbürste steht auch schon im Becher, wobei ich dennoch mit einer elektrischen Zahnbürste liebäugel – könnte es da nicht auch was aus Bambus geben? 😀 Also unterm Strich sind es nur wenige Dinge, die müllvermeidend sind und viel zuviele Dinge, die es nicht sind – aber irgendwo muss man ja anfangen. 🙂

  • Reply
    Sonja
    8. Februar 2018 at 22:49

    Ich habe neulich eine Haarseife ausprobiert, und zwar Sensitiv-Haar-Seife mit Schwarzkümmel-Öl. Nach der ersten Wäsche waren meine Haare ein bisschen strohig, aber sauber. Beim zweiten Versuch war der Ansatz wieder schön sauber, aber der Rest der Haare fühlte sich verklebt an, und auch mit saurer Rinse ist es nicht besser geworden. Nun fülle ich mir mein Shampoo im Unverpacktladen in die alte Glasflasche meiner Alverde Naturschön Reinigungsmilch 🙂

    • Reply
      Kathrin
      9. Februar 2018 at 10:08

      Hey Sonja,

      das ist auch ein super Tipp für alle, die weiterhin flüssiges Shampoo verwenden, aber auch Verpackung sparen möchten. Danke 🙂

      Liebe Grüße
      Kathrin

  • Reply
    Mirjam
    15. März 2018 at 08:30

    Danke für den tollen Bericht. Ich werde jetzt mal festes shampoo probieren…mit Seife hat es bis jetzt nicht so geklappt. Obwohl….qir sind umgezogen und hier ist das Wasser nicht so kalkig.. echt sehr hilfreich Dein Bericht. Danke…lg Miri

  • Reply
    Marieke
    23. März 2018 at 14:33

    Toller Artikel und danke das du mal die Unterschiede erklärt hast. Ich hab vor Jahren mit festen Shampoos von Lush angefangen. Aber da ich die Tenside, auch Zucker, gar nicht auf der Kopfhaut vertrage habe, musste was neues her. Bin dann damals komplett auf Haarseife umgestiegen. Und seitdem wasche ich meine Haare nur noch mit Haarseife. Seit 2 Jahren hab ich beim Duschen und Waschen komplett auf Seife umgestellt. In der Dusche hab ich 2 Klebehaken angebracht: Da hängt jeweils ein Sisalsack mit Körperseife und Haarseife dran. Am Waschbecken steht eine Seifenschale mit Seife zum Händewaschen und eine kleine Schale mit Seife für die Katzenwäsche. Ich hab die Tampons und das ganze Plastik Frauenhygiene Zeug aus dem Bad verbannt und nehme Stoffbinden und Levantiner Schwämmchen. Ich benutze Waschlappen zum Waschen, kaufe Lotion im Glas, wenn es sie gibt, habe eine Bambus Zahnbürste und Zahnseide im Glas. Beim Deo verwende ich Cremedeo. Für die Lippenpflege hab ich löse Lippencreme und farbige Lippencreme (als Ersatz für Lippenstift) in kleinen Metalldöschen. Und ich hab eine Podusche und Baumwolltücher zum Trocken tupfen.

  • Reply
    Christiane
    13. Mai 2018 at 15:15

    Ich habe Duschseifen von Manna, die ich sehr liebe, mit deren Haarseifen komme ich leider gar nicht klar. Jetzt probiere ich ein festes Shampoo von Foamie aus, das ist etwas besser, aber auch noch nicht toll. Ich kann 30 Minuten auswaschen, Rinse nehmen oder nicht, es bleibt immer ein Film zurück.

    • Reply
      Marieke
      26. Mai 2018 at 02:09

      Hallo, ich bin mal so frei und schreibe dir was. Ich nutze ja wie im Antwort Kommentar über dir beschrieben schon lange Haarseifen. Am Anfang musste ich auch etwas suchen bis ich die passende hatte. Ich kann dir Haarseifen von Hydrophil, Aleppo Seife, die Hasrseife von Neuzeuger Seifen (gibt es bei Monomeer) und SchafHaarseife von Wella d Seifen empfehlen.

      • Reply
        Marieke
        26. Mai 2018 at 02:14

        Sorry es heißt Welland Seifen.
        Ich denke du musst die richtige Seife noch finden.
        Das manchmal dauern und schau dir mal die Überfettungswerte der Seifen an, vielleicht waren sie zu hoch oder zu niedrig.
        Lieben Gruß Marieke

    • Reply
      Henriette
      18. Februar 2019 at 11:26

      Ich habe schon verschiedene Haarseifen getestet und hatte hinterher immer das Gefühl meine Haare überhaupt nicht gewaschen zu haben. Kämmen war eine reine Katastrophe und überall weiße Rückstände. Habe nun festes Shampoo von alverde, das lässt sich super verteilen, meine Haare lassen sich kämmen und glänzen schön und es hält ewig. Den Beitrag habe ich für mich zwar leider zu spät entdeckt aber jetzt weiß ich wenigstens Bescheid auch wenn ich das für mich richtige Produkt gefunden hab. Super!

  • Reply
    Nicole Schurmann
    7. Juli 2018 at 21:50

    Hallo.
    Ich habe vor Kurzem auf festes Shampoo für die Haare von Foamie umgestellt. Es gibt unterschiedliche, die für fettiges Haar ist sehr gut. Nachdem ich gemerkt habe, dass es tatsächlich wirkt habe ich alles andere aus der Dusche entsorgt. Für den Körper und fürs Gesicht benutze ich nur Bioolivenölseife. Übrigens wasche ich meine Wäsche mit dem Biowaschball und spare mir auch unnötiges Waschmittel was die Umwelt schont und meinen Geldbeutel. Das mache ich schon seit 3 Jahren. Um nochmal auf die Haare zurückzukommen. Mein Ziel ist es irgendwann nur noch mit Wasser zu waschen. Es kommt dabei auf die Temperatur und auf die Technik an. Ich weiß dass das geht. Ich bleibe dran.

    LG
    Nicole 😉

  • Reply
    Wolfgang Frey
    22. Juli 2018 at 22:21

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Den Unterschied zu verstehen, finde ich ganz wichtig, denn wer Haarseifen und Shampoo-Bars verwechselt, kann ganz schenll mal enttäuscht sein, weil es vielleicht dann nicht so funktioniert wie erwartet. Was die Verwendung von Haarseifen angeht, spielt übrigens nicht nur die Zusammensetzung mit den verschiedenen Ölen und Fetten und die Überfettung eine Rolle, sondern auch die Waschroutine. Ganz wichtig ist es zum Beispiel, richtig viel Schaum zu erzeugen, sonst können die Haare wachsig oder klätschig werden.

  • Reply
    Mechthild Krahmer
    18. August 2018 at 12:59

    Danke für die gute Information. Hier bei uns ist das Wasser sehr hart und, Stichwort Müllvermeidung, die saure Rinse kommt wieder in der Plastikflasche. Da werde ich doch erst mal festes Shampoo im Sisal-Säckchen ausprobieren.

  • Reply
    Charlie
    20. September 2018 at 16:41

    Hallo,
    ich habe es monatelang mit Haarseife versucht und habe vorher bereits Shampoos ohne schädliche Inhaltsstoffe verwendet. Aber auch bei mir ist das Wasser super super kalkhaltig. Ohne saure Rinse ging also gar nichts. Leider habe ich eine leichte Form von Neurodermitis. Deshalb fand meine Kopfhaut Saure Rinse richtig ungeil, egal welche Kombination ich versucht habe. Letztlich habe ich aufgegeben. Es ging leider nicht anders.
    Dass jedoch festes Shampoo nicht gleich Haarseife ist, wusste ich tatsächlich noch nicht.
    Vielleicht wage ich dann nochmal einen Versuch, aber erstmal muss/möchte ich meine noch vorhandenen Shampoos aufbrauchen (muss mehrere im Wechsel benutzen, hab durch die Neurodermitis echt komplizierte Kopfhaut 🤷🏻‍♀️)

    Danke für die Informationen und liebe Grüße
    Charlie

  • Reply
    Muriel
    3. Januar 2019 at 00:21

    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Ich wusste bisher, dass das zwei verschiedene Produkte sind – kannte den Hintergrund bzw. Die Unterschiede nicht.
    Ich habe mit festem Haarshampoo angefangen ca so vor nen drei viertel Jahr und sein ein paar Monaten habe ich auch Haarseife. Verwende momentan beide abwechselnd (Seife mit der rinse). Habe bei der Seife den Eindruck, dass mein Haar um einiges voluminöser ist als mit der festen Shampoo bzw. Den flüssigen Shampoos , die ich früher verwendet habe.
    Lieber Gruß,
    Muriel

  • Reply
    Sissi
    6. Januar 2019 at 14:40

    Ich wasche meine Haare jetzt seit etwa einem Jahr mit Haarseife. Ich musste viel ausprobieren, weil ich trotz saurer Rinse immer strähnige Haare hatte. Ich habe die Essigmenge verändert, die Wassertemperatur, die Technik des Einseifens, verschiedene Seifen getestet und auch hier die Menge variiert. Lange war ich unglücklich und wollte schon aufgeben, weil ich meine Haare einfach nicht offen tragen konnte. Jetzt habe ich das Geheimnis für mich gelüftet: Föhnen! Als die Haare nicht schön waren, hatte ich auch meist keine Lust sie zu föhnen und ließ sie an der Luft trocknen. Meine Frisörin gab mir den Tipp (nach mehreren anderen Tipps, die mir nicht geholfen haben) und seitdem habe ich wieder schöne, glänzende und weich fallende Haare. Ich föhne sie bis der Ansatz überall trocken ist, denn wenn die Haare nach der Haarwäsche mit Seife „keine Luft bekommen“ kleben sie am Kopf und werden strähnig. Ich weiß nicht, ob das jemandem hier weiterhilft, aber ich dachte auch, dass das mit der Haarseife einfach nichts wird und nun klappt es trotzdem.

    • Reply
      Kathrin
      6. Januar 2019 at 15:26

      Hey Sissi, das ist in der Tat spannend. Und deckt sich mit meinen Beobachtungen, selbst beim Haare waschen mit normalem Shampoo. Morgens muss ich meist – allein schon aus Zeitgründen – föhnen. Wenn ich frei habe oder am Wochenende lasse ich sie so oft es geht an der Luft trocken. Denn das soll ja gesünder sein als Föhnen. Ich habe dann aber immer das Gefühl, dass meine Haare an diesen Tagen schneller wieder schwer und strähnig werden. Dachte erst, ich bilde es mir ein. Föhne nun mindestens den Ansatz und das macht für mich – eben auch bei normalem Shampoo – einen riesigen Unterschied.

      Liebe Grüße
      Kathrin

  • Reply
    Lara
    28. Januar 2019 at 19:06

    Hallo ihr Haarprofis,
    nach meinem ersten Versuch mit Haarseife vor einem Jahr, was mir viel zu umständlich war, teste ich mich derzeit an festes Schampoo heran. Den Unterschied zwischen Seife und Schampoo kannte ich. Aber folgendes wundert mich, vielleicht habt ihr eine Idee:
    Mit dem festen Schampoo fühlen sich die Haare sehr ähnlich struppig, weiterhin fettig (nur im Haar verteilt) an wie nach der Haarseife ohne saure Rinse. Also probierte ich die saure Rinse beim festen schampoo. Erstes Gefühl gut. Dann geföhnt mit lauwarmer Temperatur und festgestellt, dass meine Finger schnell dumpf belegt waren und beim reiben konnte ich richtig eine Schicht aus vermutlich Fett, Kalk und Talg von den fingern reiben. Fahre mir natürlich beim föhnen oft mit den Fingern durch die Haare.
    Hast du, Kathrin, habt ihr eine Idee, was da los ist?
    Weil dieser Zustand nicht vollständig weggeht, trotz gründlichem einshampoonieren und sehr gründlich ausspülen, muss ich derzeit ab und an mit flüssigem schampoo ran. Danke euch!

    • Reply
      Kathrin
      28. Januar 2019 at 19:10

      Hallo Lara, das ist merkwürdig und dürfte nicht allein am festen Shampoo liegen. Denn das ist ja im Grunde nichts anderes als flüssiges Shampoo. Die Reinigungswirkung ist nahezu identisch. Das ist ganz sicher keine Seife? Ansonsten hört es sich fast nach Produktrückständen an. Also entweder von (ehemals) verwendeten Silikonen oder aber das Shampoo wurde nicht richtig ausgespült. Aber das tust du ja, wie du schreibst. Hm. Merkwürdig. Hast du es mal mit einem anderen festen Shampoo verwendet? Vielleicht ist dieses hier auch einfach zu pflegend für dich?

      Liebe Grüße

      • Reply
        Lara
        29. Januar 2019 at 15:33

        Hallo Kathrin, danke für dein Einschätzung. Schon mal gut zu wissen, dass jemand anderes auch irritiert ist. Ich zweifelte schon an mir :). Im Naturkostemtikladen hatte ich damals extra rückgefragt, ob das wirklich festes Schampoo ist, weil ich keinesfalls Seife wollte. Das wurde mir bestätigt. Rückstände von früheren Schampoos entferne ich schon lange bzw. regelmäßig mit Natronspülungen und ansonsten kommen bei mir schon lange keine Silikonshampoos mehr ins Bad (oder welche mit genauso blöden Ersatzstoffen). Aber da muss ich wohl noch mal in den Kosmetikladen und das rückmelden. Nur zum Test ein neues Schampoostück zu kaufen, erscheint mir allerdings verschwenderisch. Zum einen wegen hohen Kosten und zum anderen habe ich dann irgendwann eine Reihe von Schampoostücken im Bad. Ich bin fast die erste im Freundeskreis, die feste Schampoos testet. Aber vielleicht finde ich jemand anderen. Liebe Grüße!

  • Reply
    Mele
    7. Februar 2019 at 18:43

    Hallo!
    Ich nutze seit letztes Jahr selbst gemachte Shampoo bars nach einem ganz einfachen smarticular.de Rezept.
    Anfangs hatte ich das Gefühl, die haare fühlen sich etwas stumpf an, aber ich bin super zufrieden!
    Ich brauche keine Spülung mehr und benutze es auch für Körper und Gesicht!
    Es ist zwar mit dem Tensid SLSA gemacht, aber das ist sehr mild und auch für Naturkosmetik und babyprodukte freigegeben.

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