Organic Cold Creams & Balms | Upgrade your skincare

 

Cold Creams und Balms für den Winter

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Langsam wird es kühler und das merke ich nicht nur an kalten Füßen. Ich merke es vor allem auch an meiner Haut. Geht es noch jemandem so?

Ab 8 Grad Außentemperatur schaltet sie auf Sparflamme und die Talgproduktion zurück. Trockene Heizungsluft tut ihr übriges und so werden trockene Stellen immer prominenter und manchmal wird es sogar richtig „spannend“. 

Die Lipide in der Haut sorgen normalerweise dafür, dass diese geschmeidig bleibt und gut geschützt ist. Sinkt ihr Anteil, wird die Haut durchlässiger und Feuchtigkeit kann schneller entfleuchen. (Mehr über den transepidermalen Feuchtigkeitsverlust (TEWL) findet ihr hier.) Das Resultat: Trockene, spannende, teilweise juckende Haut. 

Wer nun aber mit Feuchtigkeit dagegencremt, könnte schnell ein böses Erwachen erleben. Denn Feuchtigkeitsspender und -binder wie Hyaluron, Aloe Vera, Glycerin und Co. wirken unter anderem dadurch, dass sie Feuchtigkeit aus der Umgebung binden und in die Haut schleusen. Sobald die Umgebungsluft jedoch trockener als die Haut selbst wird, funktioniert das Ganze leider auch andersherum. 

Es gilt also der Haut von Außen einen Schutzschild anzulegen. Ideal sind da sogenannte Cold Creams. Fette, zähe Pasten, die auf der Haut liegen und sie vor allem beim Winterspaziergang oder Skifahren vor dem Feuchtigkeitsverlust schützen und danach wieder abgewaschen werden. Denn Einziehen wird hier wenig. Die Produkte liegen auf der Haut auf. Und das ist auch gut so, denn so schließen sie Feuchtigkeit – hauteigen oder aus dem Feuchtigkeitsserum – sicher ein.  

Im zweiten Jahrhundert erfunden vom griechischen Arzt Galenos, bestand die „Cerat de Galien“ zuerst aus einer Mischung aus Olivenöl und Bienenwachs, die mit Pflanzenextrakten angereichert wurde. Mittlerweile kommen in den klassischen Cold Creams vor allem Derivate aus Erdöl zum Einsatz, die den besten Schutz vor TEWL – nämlich bis zu 98% – bieten.  Bienenwachs und Lanolin kommen in der Naturkosmetik auf die besten Werte, schaffen es aber nur auf  20 – 30%. Wer dann auch noch vegane Produkte verwenden möchte, muss schon etwas suchen. 

Aber bevor ihr jetzt den Kopf in den Schnee steckt: Hilfe naht! Ich stelle euch meine Favoriten in Sachen Cold Creams und Balsame vor, die euch – zusammen mit einer auf den Hautzustand abgestimmten Feuchtigkeitspflege – gut durch die kalte Jahreszeit bringen. 

Cold Creams und Balms in der Naturkosmetik

1. Universal Skin Balm von Nø MKP*

Die leichteste Textur und gut geeignet für alle, die zwar keine ausgemacht trockene Haut haben, aber hin und wieder an ausgesuchten Stellen ein wenig „Mehr“ an Pflege möchten. Die kleine Tube ist ideal für die Handtasche und eignet sich gut für vereinzelte trockene Stellen oder auch als Lippenpflege. 

Aqua, Hydrogenated Polydecene, Polyglyceryl-2 Dipolyhydoxystearate, Cocos Nucifera Oil, Helianthus Annuus Seed Oil, Octyldodecanol, Helianthus Annuus Seed Cera, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Panthenol, Dipalmitoyl Hydroxyproline, Magnesium Sulfate, Magnesium Stearate, Tocopherol, Ascorbyl Palmitate, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Phenoxyethanol, Propylene Glycol, Decylene Glycol, Sodium Hydroxide

15 ml kosten 9,95€. Erhältlich bei dm.

2. Rose Balm von Martina Gebhardt*

Dieser Balsam für trockene und sensible Haut bietet Schutz gegen Kälte und Feuchtigkeitsverlust. Durch das enthaltende Bienenwachs ist die okklusive Wirkung deutlich stärker als beim Universal Skin Balm. Somit eignet sich der Rose Balm von MG auch für alle mit sehr trockenen Hautstellen.

In kühler Umgebung kann es passieren, dass sich der Rose Balm aufgrund des Wachses auf der Haut leicht körnig anfühlt. Beim Auftragen schmilzt er jedoch wieder zart und lässt sich gut verteilen. Ich trage ihn gerne auf meiner Stirn auf, die sich noch Stunden nach der Anwendung smooth und gepflegt anfühlt.  

Olivenöl°, Sonnenblumenöl°, Bienenwachs°, Kakaobutter*, Auszug aus Rosenblüten°, Wildrosenöl*, Avocadoöl*, echtes ätherisches Rosenöl*, pflanzliches Vitamin E, Geraniol**, Citronellol**, Eugenol**.

15 ml kosten ca. 10€. Erhältlich unter anderem bei Najoba, Ecco Verde und in der Naturdrogerie.

3. Radiant Love Butter Sumptuous Sensuality von Living Libations

I got something very special for you. Denn jetzt wird es schlüpfrig. Aufgrund des ätherischen Zimtöls nicht unbedingt geeignet für das Gesicht, ist die Radiant Love Butter von Living Libations dafür umso schmeichelnder für „body, hands, hips and lips“. Die feste Butter, die bei Hautkontakt schmilzt, ist Massagebutter, Pflege und Gleitmittel (nicht latex-safe!) in einem. Sie ist durch ihre hochwertigen Zutaten sogar essbar. Margot Anand von „The Art of Sexual Ecstasy“ beschreibt die Radiant Love Butter gar als  “The best love-making lubricant I have ever experienced.” Auf alle Fälle duftet sie unbeschreiblich gut nach Zimt, Orange und Vanille. Ich vergöttere diesen Duft!

Für eine winterliche Outdoor-Pflege in meinen Augen zu leicht, aber ich möchte sie euch dennoch empfehlen, da sie sich toll als Lippenpflege, leichte Körperbutter und sogar als Leave-In für trockene Spitzen oder Lockenpflege macht.

Cocos nucifera (Coconut) Oil, Theobroma cacao (Cacao) Butter, Vanilla planifolia (Vanilla), 
Cinnamomum ceylanicum (Cinnamon) (LL erwähnt auch Jojoba und der Duft enthüllt Orange. Beides wird aber auf der Seite nicht aufgeführt. Daher erwähne ich es hier gesondert.)

50 ml kosten 39 €. Die Produkte von Living Libations, die so manch Hollywood Star ebenfalls im Badschrank stehen hat, sind in Europa über den Dutch Health Store erhältlich. 

4. Aufbausalbe von Studio Botanic*

Die Aufbausalbe von Studio Botanic ist das reichhaltigste Produkt auf meiner Liste und kommt bei mir vor allem auf der Stirn zum Einsatz. Hier wird die Salbe ziemlich zügig und ohne zu fetten aufgenommen. Zurück bleibt ein sehr gepflegtes Gefühl und eine hervorragende MakeUp-Grundlage. Diese Cold Cream besteht neben Olivenöl, veganem Wachs und Rosenblütenextrakt aus Glycerin, Sheabutter sowie Avocado- und Pfefferminzöl.

Sie trägt einen zarten und angenehmen Duft nach Rosenblüte und Minze, der mit der Zeit nachlässt, was mir im Gesicht besonders wichtig ist. Aktuell ziehe ich die Aufbausalbe sogar dem Rose Balm von Martina Gebhardt vor, da ich die Konsistenz einer pastösen Creme gerade sehr mag und sie weniger ölig ist.

Aqua, Glyceryl Stearate Se, Caprylic/Capric Triglyceride, Acetylated Glyceryl Stearate/ Palmitate, Euphorbia Cerifera Cera, Stearic Acid, Copernicia Cerifera Cera, Myrica Cerifera Fruit Wax, Olea Europaea Fruit Oil, Persea Gratissima Oil, Citrus Reticulata Peel Oil, Benzyl Alcohol, Stearic Acid, Palmitic Acid, Glycerin, Mentha Piperita Herb Oil, Citrus Sinensis Peel Extract, Citrus Aurantium Amara Fruit Extract, Citrus Reticulata Fruit Extract, Tocopherol, Lecithin, Citric Acid, Ascorbic Acid, Lactic Acid, Glyceryl Stearate, Ascorbyl Palmitate, Glyceryl Oleate, Citral*, Linalool*, Citronellol*, Limonene*

50 ml kosten 16,95€. Die Aufbausalbe ist unter anderem bei Amazon* (Affiliate Link*) erhältlich. 

Fazit

Auch wenn Vaseline immer noch den besten Schutz vor TEWL bietet, kann die Naturkosmetik mittlerweile mit ziemlich guten Produkten aufwarten. Sie schützen bei Kälte und spenden dabei sogar noch etwas Feuchtigkeit. Drei von vieren sind darüber hinaus mit minimalem Plastikeinsatz verpackt, was einen dicken Bonuspunkt bringt. 

Ich hoffe, dass für den einen oder die anderen eine kleine Anregung für die kalte Jahreszeit dabei war und freue mich wie immer über eure Erfahrungsberichte.

P.S.: Bei den mit * gekennzeichneten Produkten handelt es sich um unverbindliche PR-Samples.
Bei dem Link zur Aufbaucreme von Studio Botanic handelt es sich um einen Amazon Affiliate Link. Solltet ihr das Produkt über diesen Link kaufen, ist es für euch nicht teurer, allerdings unterstützt ihr mich beim Kauf mit ein paar Cent. Danke <3  Ansonsten fühlt euch natürlich frei, das Produkt über andere Quellen zu beziehen. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

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1 Comment

  • Reply
    Cherry
    5. November 2018 at 10:17

    Liebe Kathrin,
    vielen Dank für den Artikel. Meine Haut neigt seit ein paar Jahren im Winter vermehrt zu Spannungen im Gesicht. Zudem bekomme ich auf der rechten Wangenseite trockene Stellen. Aktuell bekomme ich es mit einem Peeling und Booster von PC noch ganz gut in den Griff. Meinem Sohn schmiere ich jeden Morgen eine Wind- und Wettercreme in das Gesicht. So kommt er gut durch den Tag. Ein paar mal habe ich schon überlegt ob ich die Creme auch benutze. Allerdings hatte ich dann doch nicht so Lust auf ein glänzendes Gesicht.;) Da klingt die Aufbausalbe von Studio Botanic schon besser. Ich hoffe diese zieht gut ein, so dass ich auch Make Up drüber tragen kann.

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